Montag, 3. Oktober 2016

Das Stundengebet: Ein-Halt für Tag und Nacht

Das aus der klösterlichen Tradition kommende Stundengebet (auch Tag[es]zeitengebet) strukturiert den Tag in der Balance von Meditation und Aktion. Es setzt damit um, was Benedikt von Nursia (um 480 - 547 oder 560 ?) in der Ordensregel mit dem "Bete und arbeite" prägnant zusammenfasste.

In den Klöstern hat das meist fünfmalige Gebet vom frühen Morgen bis zum Abend weiterhin seinen festen Platz. Auch andere Religionen wie z.B. der Islam kennen ähnliche Tages-Rhythmen mit dem fünfmaligen Gebet.


Im kontinuierlichen Fließen des Segens, 
findet unser Herz Sinn und Ruhe.
David Steindl-Rast




Eucharistisches Abendgebet
mit Elementen aus dem Stundengebet


Musikalische Einstimmung 
Entzünden der Kerzen
Lied

Begrüßung und Einführung
Eingang: Unser Abendgebet steige auf zu dir ...
Bekenntnis der Schuld
Schweigen zur Gewissenserforschung
Zuspruch

Lied
Psalmlesung
Begleitwort (Text aus einer Weltreligion)
Schweigen
Wortmeditation
Zusammenfassung als Gebet und Vaterunser

Lied
Einleitung zum Abendmahl


  • Vorbereitung der Gaben (Brot und Wein/Traubensaft)
  • Lobgebet (Präfation)
  • Dreimalheilig (Sanctus)
  • Einsetzungsworte 
  • Friedensgruß
  • Austeilung
  • Dankgebet

  • Lied
    Fürbitten (möglich als freies Gebet der Teilnehmenden)

    Lied
    Ausleitung: Vater, in deine Hände befehlen wir unseren Geist
    Segen

    Nachspiel und Nachgespräch